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Fördermöglichkeiten für "Kleinstunternehmen der Grundversorgung" und "Einrichtung für lokale Basisdienstleistungen"

Dr. Volker Wissing, rheinland-pfälzischer Landesminister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau hat seinen Förderaufruf im Rahmen des LEADER-Ansatzes – FLLE 2.0 für "Kleinstunternehmen der Grundversorgung" (GAK 8.0) und "Einrichtung für lokale Basisdienstleistungen" (GAK 9.0) erneuert.

 

Dr. Volker Wissing schreibt dass,

die ländliche Entwicklung aus seiner Sicht angesichts der anstehenden Aufgaben (u.a. demografischer Wandel) ein adäquates Förderangebot erfordert. Die LEADER-Förderung des Entwicklungsprogramms EULLE bietet hier mit ihrem partizipativen Ansatz lokalen Akteuren die Möglichkeit, eigene Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen. Der Planungsausschuss für Agrarstruktur und Küstenschutz (PLANAK) hat am 8. Dezember 2016 die Einführung zweier neuer Maßnahmen im Rahmen des Förderbereichs „Integrierte ländliche Entwicklung “ der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) beschlossen:


GAK 8.0 – „Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung“

und

GAK 9.0 - „Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen“

Ich habe entschieden, so der Minister weiter das, diese neuen Maßnahmen als Teil des ELER-Entwicklungsprogramms “Umweltmaßnahmen, Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft, Ernährung“ (EPLR EULLE) im Rahmen des LEADER-Ansatzes umzusetzen. Zum einen werden mit diesen beiden Maßnahmen Förderangebote gemacht, die von den lokalen Aktionsgruppen in ihren Lokalen integrierten ländlichen Entwicklungsstrategien (LILE) bereits angesprochen sind. Zum anderen führt ein Nebeneinander von Entwicklungsansätzen für die Beteiligten oft zu Transparenzverlusten. Die beiden Maßnahmen werden zusammen mit den bisherigen Ansätzen des Förderprogramms lokale ländliche Entwicklung (FLLE) zu dem neuen FLLE 2.0 zusammengefasst. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen der Teilmaßnahme M 19.2 „Umsetzung der LILE“ des LEADER-Ansatzes innerhalb der Gebietskulisse der LEADER-Regionen. Mit diesen ergänzenden Fördermöglichkeiten wird der LEADER-Ansatz in Rheinland-Pfalz gestärkt. Dadurch schaffen wir einen zusätzlichen Anreiz zur Realisierung von Vorhaben, um die Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung zu verbessern. Für diesen Förderaufruf stelle ich in diesem Jahr Haushaltsmittel in Höhe von rund 3,13 Mio. Euro (davon 0,8 Mio. Euro Verpflichtungsermächtigungen) zur Verfügung.
Bei der Umsetzung wünsche ich Ihnen und den Akteuren Ihrer Region viel Erfolg.

Nähere Informationen finden Sie unter:

"Kleinstunternehmen der Grundversorgung" (GAK 8.0)

und

"Einrichtung für lokale Basisdienstleistungen" (GAK 9.0)