LILE-Prozess

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LEADER Region Vulkaneifel – die neue Bewerbung für die nächste Förderperiode wurde am 31.03.2022 eingereicht! 

 „WIR für die Vulkaneifel: Zukunftsorientiert, Regional und Aktiv“ lautet das Motto der LAG Vulkaneifel für die nächste LEADER-Förderperiode 2023-2027. Nach intensiven Monaten zwischen Beteiligungsprozessen, Experteninterviews, Workshops und Analysen konnte nun Ende März die neue Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (kurz LILE) beim rheinland-pfälzischen Ministerium abgegeben werden.

Die neue Strategie wird wieder vier verschiedene Handlungsfelder umfassen: Aktive Dörfer und Gemeinden, Profilierung des regionalen Lebens- und Arbeitsraumes, Bewusster Umgang mit Natur- und Kulturlandschaft, Vulkanlandschaft in Wert setzen und erleben. Damit können Projekte im Bereich Dorfgemeinschaft, Attraktivierung der Region als Wohn- und Arbeitsort oder Schärfung des touristischen Profils der Vulkaneifel bedacht werden.

Die Strategie wurde in der letzten Sitzung der LAG am 07. April verabschiedet. Jetzt heißt es „Daumen drücken“. Im Spätsommer 2022 ist mit einer Rückmeldung des Landes zu rechnen, ob die neue Förderperiode wieder mit der LAG Vulkaneifel am 01. Juli 2023 startet!

 

Was ist der LILE-Prozess?

Während die sogenannte Übergangsphase der aktuellen Förderperiode der LEADER-Initiative noch bis Ende des Jahres 2022 läuft, können sich ländliche Regionen bereits jetzt um eine erneute Förderung durch die EU-Strukturfonds im folgenden Förderzeitraum bewerben.

Hierzu ist gefordert, eine Lokal Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) aufzustellen, die Handlungsfelder und Entwicklungsziele der jeweiligen Region für den Förderzeitraum von 2023 bis 2027 formuliert. Bis die LILE Anfang 2022 beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau eingereicht werden kann, liegt jedoch noch eine arbeitsreiche Zeit vor den Akteuren. Auch die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Vulkaneifel wird sich um eine erneute Förderung bewerben, sodass die bisherige Arbeit über das Jahr 2022 hinaus fortgesetzt werden kann. Gruppenfoto LAG Vulkaneifel

Dabei sind die Mitwirkung und Mitgestaltung durch interessierte Bürgerinnen und Bürger essenziell. Entsprechend des Bottom-Up-Prinzips basiert der Erstellungsprozess der neuen Strategie auf einer breiten Beteiligung der Bevölkerung, deren Ideen, Meinungen und Wünsche für die Entwicklung ihrer Region aufgenommen und in die neue Strategie eingearbeitet werden. Um diese Impulse aufzufangen, sind verschiedene Formate zur Einbindung der Bevölkerung geplant.

Insgesamt wird die neue Entwicklungsstrategie über das gesamte Jahr 2021 hinweg erarbeitet. Den Startschuss bildet eine digitale Auftaktveranstaltung am 18. Mai 2021, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Weitere Beteiligungsformen sind für den Sommer dieses Jahres geplant Die LAG Vulkaneifel freut sich auf Ihre Beteiligung bei der Erstellung der regionalen Entwicklungsstrategie für die kommenden LEADER-Förderperiode

 

 

 

LEADER Region Vulkaneifel – die neue Bewerbung für die nächste Förderperiode wurde am 31.03.2022 eingereicht! 

 „WIR für die Vulkaneifel: Zukunftsorientiert, Regional und Aktiv“ lautet das Motto der LAG Vulkaneifel für die nächste LEADER-Förderperiode 2023-2027. Nach intensiven Monaten zwischen Beteiligungsprozessen, Experteninterviews, Workshops und Analysen konnte nun Ende März die neue Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (kurz LILE) beim rheinland-pfälzischen Ministerium abgegeben werden.

Die neue Strategie wird wieder vier verschiedene Handlungsfelder umfassen: Aktive Dörfer und Gemeinden, Profilierung des regionalen Lebens- und Arbeitsraumes, Bewusster Umgang mit Natur- und Kulturlandschaft, Vulkanlandschaft in Wert setzen und erleben. Damit können Projekte im Bereich Dorfgemeinschaft, Attraktivierung der Region als Wohn- und Arbeitsort oder Schärfung des touristischen Profils der Vulkaneifel bedacht werden.

Die Strategie wurde in der letzten Sitzung der LAG am 07. April verabschiedet. Jetzt heißt es „Daumen drücken“. Im Spätsommer 2022 ist mit einer Rückmeldung des Landes zu rechnen, ob die neue Förderperiode wieder mit der LAG Vulkaneifel am 01. Juli 2023 startet!

 

Was ist der LILE-Prozess?

Während die sogenannte Übergangsphase der aktuellen Förderperiode der LEADER-Initiative noch bis Ende des Jahres 2022 läuft, können sich ländliche Regionen bereits jetzt um eine erneute Förderung durch die EU-Strukturfonds im folgenden Förderzeitraum bewerben.

Hierzu ist gefordert, eine Lokal Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) aufzustellen, die Handlungsfelder und Entwicklungsziele der jeweiligen Region für den Förderzeitraum von 2023 bis 2027 formuliert. Bis die LILE Anfang 2022 beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau eingereicht werden kann, liegt jedoch noch eine arbeitsreiche Zeit vor den Akteuren. Auch die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Vulkaneifel wird sich um eine erneute Förderung bewerben, sodass die bisherige Arbeit über das Jahr 2022 hinaus fortgesetzt werden kann. Gruppenfoto LAG Vulkaneifel

Dabei sind die Mitwirkung und Mitgestaltung durch interessierte Bürgerinnen und Bürger essenziell. Entsprechend des Bottom-Up-Prinzips basiert der Erstellungsprozess der neuen Strategie auf einer breiten Beteiligung der Bevölkerung, deren Ideen, Meinungen und Wünsche für die Entwicklung ihrer Region aufgenommen und in die neue Strategie eingearbeitet werden. Um diese Impulse aufzufangen, sind verschiedene Formate zur Einbindung der Bevölkerung geplant.

Insgesamt wird die neue Entwicklungsstrategie über das gesamte Jahr 2021 hinweg erarbeitet. Den Startschuss bildet eine digitale Auftaktveranstaltung am 18. Mai 2021, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Weitere Beteiligungsformen sind für den Sommer dieses Jahres geplant Die LAG Vulkaneifel freut sich auf Ihre Beteiligung bei der Erstellung der regionalen Entwicklungsstrategie für die kommenden LEADER-Förderperiode

 

 

Auftaktveranstaltung

Die Auftaktveranstaltung ist der Kick-off des Prozesses zur LILE-Erstellung. Dies soll dazu dienen, über LEADER als Fördermöglichkeit und die neue Programmperiode zu informieren, sowie den Beteiligungsprozess öffentlichkeitswirksam zu starten. Als Ergebnis der Veranstaltung stehen Handlungsfelder, Maßnahmenbereiche und erste Entwicklungsschwerpunkte, die in den nachfolgenden Abstimmungen weiter vertieft und mit Experten reflektiert werden sollen.

Online Fragebogen

Um eine vielfältige Beteiligung zu ermöglichen, wird im Nachgang zur Auftaktveranstaltung eine Online-Umfrage zur Verfügung gestellt. Diese dient dazu, Bürger*innen auch nach der Veranstaltung einzubinden und ihre Impulse und Ideen für die LAG Vulkaneifel aufzunehmen. Inhaltlich soll sich der Fragebogen im ersten Teil auf eine Bedarfsabfrage bzw. die Nennung von Stärken und Schwächen konzentrieren. Im zweiten Teil haben die Befragten dann die Möglichkeit, erste Projektideen einzubringen und regionale Netzwerke aufzuzeigen.

Expertengespräche

Mit Hilfe von Experteninterviews sollen die bisher gesammelten Aussagen zu Handlungsfeldern, Maßnahmenbereichen und Entwicklungsschwerpunkten der LAG Vulkaneifel für die kommende Förderperiode vertieft werden. Insbesondere werden mit den Experten auch mögliche Entwicklungen reflektiert und messbare Parameter abgefragt, um zukünftige Erfolge in SMART-Zielen darstellen zu können. Interviewpartner werden relevante Schlüsselakteure der Region sein, die entweder bereits am Prozess beteiligt waren oder aber in Zukunft zu beteiligen sind.

Projekt X

Das Förderprogramm LEADER lebt von der Beteiligung von Bürger*innen sowie Experten im ländlichen Raum. Mit der Covid-19-Pandemie als Hintergrund konnten folgende Formate durchgeführt werden:

  • LEADER on Tour: Aufstellen eines Info-Stands auf Wochenmärkten in der Region
  • Networking mit LEADER: Teilnahme an bestehenden Vernetzungsveranstaltungen in der Region, um über die Fördermöglichkeit zu informieren und weitere Projektideen abzustecken, z.B. Unternehmerfrühstück oder Sitzung des Vereinsrings
  • LEADER Draußen-Workshop: Bürger*innen können über eine Stadt bzw. Ortsgemeinde verteilt, z.B. an viel frequentierten Orten, an Pinnwänden ihre Eingaben (Wünsche und Visionen) zur LILE machen.

Konsensveranstaltung

Die bisherigen Ergebnisse aus den Umfragen und Experteninterviews werden in der Konsensveranstaltung vorgestellt und diskutiert. Ziel ist es, Akzeptanz für die LILE und dessen Umsetzung zu schaffen und für den weiteren Zeitplan zu sensibilisieren. Die am Prozess beteiligten Akteure werden zur Konsensveranstaltung eingeladen und an der Ergebnisvorstellung mitwirken.

Lokale Inegrierte Ländliche Entwicklungsstrategie

Die LILE führt die Ergebnisse der einzelnen Prozessbestandteile zusammen und bündelt die Ziele, Projekte und Maßnahmen zur weiteren Gestaltung des Entwicklungsprozesses, wobei die Vorgaben der ELER-Verwaltungsbehörde zu Aufbau, Struktur und Inhalten der LILE beachtet werden. Den erarbeiteten Handlungsfeldern wird ein regionales Leitbild vorangestellt, in dessen Rahmen Ziele und Teilziele in Form von überprüfbaren SMART-Zielen formuliert werden. Zusätzlich müssen im Sinne einer konkretisierten Umsetzungsplanung auch die Budgetplanungen für die kommenden Jahre festgestellt.