Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Forstbetriebshofes - Forstzweckverband Klausen
Der Impuls: Der Forstzweckverband Klausen möchte seine forstwirtschaftlichen Abläufe künftig effizienter bündeln und gleichzeitig eine Lücke im Bereich der Umweltbildung zwischen Trier und Daun schließen. Ziel ist ein zentraler Standort, der Forstbetrieb, nachhaltige Forstwirtschaft und waldpädagogische Angebote verbindet und damit Klimawandel-Themen, Ressourcenschutz und nachhaltiges Handeln breiten Zielgruppen praxisnah vermittelt.
Das Projekt:
Im LEADER-Vorhaben wird eine Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Forstbetriebshofes mit angeschlossener Umweltbildungseinrichtung erstellt. Die Studie klärt u. a.: technische Umsetzbarkeit (vorgesehene Holzbauweise), konkreten Raumbedarf, Baukosten, Potenziale regionaler und nachhaltiger Baustoffe (insbesondere Holz), Aspekte von Ressourcenschonung, Klimaschutz und Klimaanpassung (z. B. Heizung, Photovoltaik) sowie die Integration der Umweltbildungsangebote ins Gesamtkonzept.
Besonderer Fokus liegt auch auf der Nutzung von Schadholz (z. B. käferbefallene Eiche). Der geplante Standort soll damit zugleich als „Showroom“ für innovatives Bauen mit regionalem Holz dienen. Die Studie soll außerdem Synergien und Kooperationsmöglichkeiten (z. B. mit Schulen, Umweltbildungspartnern, Tourismus, Naturschutz, DLR, Geopark etc.) herausarbeiten und Optionen für barrierefreie Angebote inkl. Zugänge in den Wald mitdenken.
Die Förderung: Das Vorhaben spricht eins der vier Handlungsfelder der LILE an. Durch das Vorhaben
- werden resiliente Ansätze und Bewusstseinsbildung rund um Klimawandel, nachhaltige Ressourcennutzung und Anpassungsstrategien unterstützt (HF C).
- wird der bewusste Umgang mit Natur- und Kulturlandschaft praktisch vermittelt und über Umweltbildungsangebote in die Breite getragen (HF C).
Handlungsfeld ergänzen
Investitionssumme: 23.000 €
Fördersumme LEADER: 13.000 € (65%)