"Neubau eines gläsernen Gewölbekellers aus Natursteinen als Reiferaum und Anbau an die bestehende Käserei"
Der Impuls: Fehlende flexible Schlachtstätten und die geringe Sichtbarkeit des traditionellen Käsehandwerks erschweren die regionale Wertschöpfung in diesem Bereich. Der Vulkanhof möchte deshalb auf eine erlebbare Produktion, eine Stärkung der Kundenbindung, eine Erweiterung des Angebots sowie eine Reduzierung des Energieverbrauchs setzen.
Das Projekt: Um die Sichtbarkeit und Erlebbarkeit des traditionellen Käsehandwerks zu erhöhen, sieht das Vorhaben einen Anbau der bestehenden Produktionsräume sowie den Bau eines gläsernen Gewölbekellers vor. Der Anbau schafft nicht nur einen neuen Verarbeitungsraum, sondern auch einen zusätzlichen Vorbereitungsraum und entsprechende Lagermöglichkeiten. Durch die neu geschaffenen Kapazitäten kann eine Produktdiversifizierung gewährleistet werden. Künftig kann der Vulkanhof somit auch Ziegenfleisch verarbeiten und vermarkten. Der gläserne Gewölbekeller zur Reifung der Ziegenkäsespezialitäten soll in die Topographie eingelassen werden. Mittels Videoübertragung soll er für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht werden und als zentraler Bestandteil in Veranstaltungen und Vorträgen etabliert werden.
Die Förderung: Das Vorhaben spricht zwei der vier Handlungsfelder der LILE an:
- Das Vorhaben schafft räumliche Voraussetzungen für die Diversifizierung und Stärkung der regionalen Wertschöpfung und schafft Arbeitsplätze (HF B)
- Das touristische Angebot in der Region wird erweitert (HF D)
Fotos: © Ronja Schäfer, entra Regionalentwicklung GmbH
Investitionssumme: 762.714,29 €
Fördersumme GAK: 299.000 € (40%)